Archiv der Kategorie: Entwürfe

Bauaufnahme, Nutzungsänderung, Instandsetzung einer niederrheinischen Hofanlage

Es begann mit dem Aufmaß und der Bestandsaufnahme. Dann folgten der Vorentwurf und Entwurf, jeweils mit intensiver Abstimmung mit der Denkmalbehörde. Die nötigen Maßnahmen zur Erhaltung des Denkmals werden ausführlich beschrieben, der Vermesser und Statiker einbezogen. Vorläufige Ergebnisse sind der Bauantrag und der Antrag auf Landeszuschüsse. Als nächstes steht eine gründliche, detailierte Werkplanung an.

 

 

Modernisierung eines 60er-Jahre Hauses – Teil 2

Außen fast fertig, von innen schon bewohnt. Hier vorher-nacher-Bilder:

  

Wie schon gesagt, war der ursprüngliche Wunsch eigentlich ein Haus im Bauhaus-Stil.

  

Der nun das Haus prägende, in das Obergeschoss eingeschobene Cubus besteht tatsächlich aus zwei Gauben und einem daran angehängten, freitragenden Anbau über der Garage. Holzbau macht es möglich.

  

 

Solarhaus in Ziegel, Holz, Lehm und Glas

Ein modernes Solarhaus ist eine Synthese aus passiver und aktiver Nutzung von Sonnenenergie. Das beginnt beim Erkennen der Himmelsrichtungen, der Verschattungen in den relevanten Höhen und es endet nicht bei der möglichst einfachen und trotzdem besonders effizienten Haustechnik. Dazu gehört auch die Abstimmung der Stärke Wärmedämung mit den besonnten Fensterflächen, den (Wand-)Heizflächen und der Zonierung der Räume, also dem Gebäudeentwurf.

    
Erdgeschoss                             Obergeschoss

Hier war die Aufgabe oben gesagtes in einer modernen Architektur jenseits der falsch verstandenen Entwürfe „im Bauhaus-Stil“ zu realisieren. Der Vorentwurf zeigt ein luxuriöses Einfamilienhaus mit passiver und aktiver Solarnutzung unter Berücksichtung des sommerlichen Wärmeschutzes. Die Grundbaustoffe sind, wie die Überschrift sagt, Ziegel, Holz, Lehm und Glas .

  

Ostansicht / Südansicht / Westansicht

Bleibt abzuwarten wie der Bauträger das Konzept verkaufen kann, denn zuletzt entscheidet der Bauherr.

 

„Kleine feine Häuser“

Eine Synthese von Architektur und Handwerk. Kleine Gebäude oder Module in der Form kostengünstiger, gut verarbeiteter Unikate. Ihr Entwurf und die Realisation sind ebenso individuell, wie manufakturartig rationalisiert.

  

In Holz, Lehm und Glas, immobil oder mobil, als Hausboot, auch autark, temporär oder dauerhaft – und natürlich nachhaltig bis ins Detail.

Für günstiges Wohnen jenseits der Etagenwohnung, für Büro und Atelier, für Sporträume, Ferienhäuser oder Klausen oder was auch immer.

In der Entwicklung steck Know-how der letzten 35 Jahre aus Beschäftigung mit dem Low-cost-housing in Afrika und Asien, aus dem Containerbau und nicht zuletzt der Entwicklung des modernen Holzbaus in Zentraleuropa. Details werden hier nicht verraten, gerne aber in einem persönlichen Gespräch.

 

Grundstücke und Bauherren gesucht!

 

Neubau von zwei Jahrhundertwendehäusern II

Entworfen für einen Generalunternehmer: Zwei Neubauten für Wohnen und Büro oder Praxis, ideal für Freiberufler, mit ökologischen Baustoffen wie Lehmputzen, Naturfarben und stilecht mit Holz- statt Betondecken.

   ABO-4 Bebauungsplan 600

Leider lässt der Bebauungsplan von 1994 die schönen hohen Geschosshöhen der vorhandenen Jahrhundertwendehäuser nicht zu – städtebaulich nicht einzusehen. Dagegen anzugehen erscheint unwirtschaftlich und zu langwierig. So wird die Reihe schöner Altbauten nur einen halbherzigen Abschluss bekommen können. Schade, wieder eine verpasste Chance wegen mangelhafter Städteplanung. Nichts desto trotz, die Häuser werden schön und dank Lehmputzen besten Raumklima vorweisen.

ABO-4-Strassenansicht-160412 600   ABO-4-Haus-1-EG-160412 600
ABO-4-Haus-2-Seitenansicht-160412 600   ABO-4-Haus-1-OG-160412 600
ABO-4-Gartenansicht-160412 600   ABO-4-Haus-1-DG-160412 600

Für den Käufer besteht die Möglichkeit, im Rahmen des baugenehmigten Entwurfes, die Häuser den eigenen Wünschen und Bedürfnissen anzupassen.

Die Baugenehmigung ist erteilt.

Nachtrag: Das Projekt wurde eingestellt dank der mangelhaften Leistung des Immobilienmaklers und der, wie sich herausstellte, unsoliden Projektfinanzierung des Generalunternehmers. Schade.

 

Wohnen 2000 – Eine Solarsiedlung

Der Wettbewerb wurde Mitte der 1990er Jahre ausgelobt. Es waren Entwürfe gefordert, die auf zur damaligen Zeit wirtschaftlich realisierbaren Fundamenten standen. Den Entwurf hatten das Architekturbüro Olaf Paproth in Kooperation mit Dipl.Ing. Arch. Gisbert Dahmen-Wasserberg erarbeitet.

WO2 Siedlung 1000

WO2 Energiekonzept 800   WO2 Schnitt 800   WO2 Energiekonzept 2 1000

Wenn ich mir den Entwurf heute, rund 20 Jahre später, ansehe, muss ich feststellen, dass er noch immer so innovativ ist, wie zu seiner Zeit. Gelernt haben alle am Bau Beteiligten seitdem kaum etwas. Allein Wärmedämmung wird inzwischen ernst genommen und bis zum sinnfreien „Dämmwahn“ getrieben. Die andere moderne Variante ist die sinnfreie Übertechnisierung durch angeblich „intelligente“ Haustechnik.

Verstanden wurde nicht viel. Die zeitgenössische Architektur ist entweder nach wie vor banal oder oberflächlich und, vor allem, egozentrisch.

Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz, den nicht nur Frederik Vester und Christopher Alexander populär zu machen versuchten. Gute Vorbilder gab es auch damals schon. So z.B. die Wohnanlage „Biosolarsiedlung“ in Zuffenhausen von Eble und Sambeth oder Köln „Blumenberg“ vom Architekturbüro Raimund Stewen. Eble und Stewen sind nicht zufällig beide Gründungsmitglieder des inzwischen 30 Jahren alten „Bund Architektur und Umwelt B.A.U.“.

Immer wieder stellt Peter Breidenbach, Inhaber der Firma Claytec – Baustoffe aus Lehm und auch beteiligt am Projekt „Blumenberg“, die Frage warum ein etabliertes Lehmbauunternehmen wie seins (und die der Mitbewerber), nicht längst auf Augenhöhe mit der Gipsindustrie seien. Dem einen erscheint die Frage größenwahnsinnig. Vielleicht ist das so. Aber denken Sie drüber nach. Warum ist Aldi kein Bioladen? Aldi würde alles verkaufen. Wohnen 2000 im Jahr 2016. Schaun wir mal.

Die Einfamilienhäuser
Erläuterungsbericht

 

Gründer- und Kreativzentrum

Für einen Investor: Entwicklung einer Konzeptidee zur Nutzung einer denkmalwerten Industrieanlage mit Büros und Werkhalle mit möglichst geringen, aber effektiven Mitteln.

AQI-A Hilden Konzeptskizze 06 1000

Die Konzeptidee ist ein Gründer- und Kreativzentrum für junge Startups. Dazu werden die vorhandenen Büros mit wenig Aufwand renoviert und mit neuester Kommunikationstechnik versehen. In die Halle werden neue Arbeitsplätze eingebaut, so dass das Erdgeschoss auch für Veranstaltungen wie zum Beispiel Hausmessen genutzt werden kann.

Das Gebäude soll energetisch auf den Stand der Technik gebracht werden ohne die denkmalwerte Substanz zu beeinträchtigen. Die Solartechnik ist nicht nur zweckmäßig. Das sicht- und erlebbar machen fördert eine Atmosphäre fortschrittlicher Nachhaltigkeit.

Zur Verbesserung des Innenraumklimas werden Lehmputze eingesetzt. Zusätzliche Wärmedämmung erfolgt duch ein Holzfaser-Lehm-Innendämmsystem.

 

Erkensruhr II

Landschaftsbezogene Ortsentwicklung Erkensruhr

Typologie der Ferienhäuser

Ein besonderes Augenmerk wird auf die Entwicklung von Ferienhäusern als besondere Erlebnisräume gelegt. Die Tätigkeiten im Urlaub stellen andere Ansprüche an eine Wohnung als das tägliche Wohnen zuhause. Das gilt sowohl für die räumliche Zonierung als auch für einen zusätzlichen Anspruch an gesundes Bauen. Im Urlaub soll Anderes erlebt werden als im Alltag. Das ist für eine gute Erholung essentiell. Dazu sollen die Ferienhäuser in der Lage sein auch in Schlechtwetterphasen Raum für Erholung zu bieten und nicht nur Wetterschutz sein. Dem soll die Architektur entsprechen.

Erkensruhr Ferienhaus Typologie   Erkensruhr Ferienhaus Model   Erkensruhr Ferienhaus EG

Hier finden sie die vollständige Präsentation (8 MB).

 

Öko-Bauhaus

STI 150206 6 b

Für einen Projektentwickler konzipiert: Hausgruppen angelehnt an den Bauhaus-Stil
in Massivholzbauweisen (Kreuzlagenholz, Brettschichtholz), Lehm-Designputzen, Naturstein.

Abgeleitet von japanischer Gartenarchitektur sind öffentliche und private Freiflächen durch Stampflehmmauern zoniert und entsprechend gestaltet.
Garagen sind nicht einfach nur „Schuhkartons“ in Abstandsflächen, sondern raumbildende Elemente mit zusätzlichem Nutzwert.