Bürgerhaus mit Stall aus den 17. Jahrhundert II

Inzwischen ist der Entwurf mit der Denkmalbehörde abgestimmt und damit der Bauantrag erstellt und genehmigt. Wichtige Elemente sind der Erhalt des Flures mit seiner Holzvertäfelung, die Öffnung zum eigentlichen Stall oberhalb des Futtertroges und der Futtertrog selbst. Die Wände sind mit Lehmmörtel durch die Bauherren verfugt worden. Hier wurde nicht nur mit Lehmunterputz verputzt, sondern die teils mehrere Zentimeter tiefen Fugen mit Mauermörtel aufgefüllt, um den Wänden die ursprüngliche Stabilität zu verleihen. Ein zweilagiger Lehmputz folgt. Lehmmauermörtel haben wir empfohlen, weil er zum einen mit dem ursprünglichen, für heutige Verhältnisse sehr mageren, weichen, Kalkputz harmoniert und gleichzeitig gut in Eigenleistung zu verarbeiten ist. Eine Einweisung in die Lehmbauarbeiten erfolgt durch uns.


 

Die Bauherren haben auf eine Werkplanung verzichtet. Die Ausschreibungen für alle Gewerke von Zimmererarbeiten, Dachdeckung über Elektro-, Wasser-, Heizungsinstallation bis zu den Ausbaugewerken wie Schreiner-, Putzer-, Maler- Bodenarbeiten der handwerklichen Arbeiten wollen das Lehrerehepaar selbst vornehmen.

 
 

Nachtrag im August 2019: Inzwischen ist ein schöner Beitrag im Blog der Firma Claytec über das Projekt erschienen. Die Entwurfs- und Genehmigungsplanung sind abgeschlossen und die Lehmbauarbeiten haben begonnen.

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Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Büro „regionaltypische Bauwerke“.