Archiv des Autors: olafeu

Austausch von Asbestzementplatten in einer Kirche

Im Zuge von Instandhaltungsmaßnahmen der Kirche wurden die Asbestzementplatten der Geländer des Chores entfernt und durch von uns gestaltete Holzfüllungen ersetzt. Die vorhandene Metallkonstruktion sollte sichtbar erhalten bleiben. Die Handläufe und Brüstungsplatten aus Holz wurden mit Natur-Hartöl behandelt.

  

  

Obwohl die Kirche nicht denkmalgeschützt war, wollten wir den bisher unverfälschten Charakter erhalten. Man sollte meinen, alles sei ursprünglich so gedacht, wie es nun ist. Die ursprünglich Gestaltungsidee, entsprechend ihrer Zeit, wurde gewürdigt und, mit Mitteln des ökologischen Bauens, gleichzeitig von Ihrem gesundheitsgefährdendem Potential befreit.

 

Modernisierung eines 20er-Jahre Hauses

Wieder das Thema Bauen im Bestand: Diesmal freistehend, im Außenbereich. Das bedeutet es besteht zwar Bestandsschutz, darf aber nicht über die Maßen vergrößert / verändert werden.

Themen der Werkplanung sind u.a. die Erneuerung des Dachstuhl incl. Ertüchtigung der darunter liegenden Erdgeschossdecke in Brettsperrholz- bzw. Kreuzlagenbauweise, also Massivholz, Aufdachdämmung mit Holzfaserdämmstoff, Innendämmung als Holzfaser-Dämmung plus Lehmputzen und die Kellerabdichtung mittels mineralischer Abdichtung „Dernoton“. Aktuell wird der Bauantrag bearbeitet.

   
  

Bestand:

 

Modernisierung eines 60er-Jahre Hauses

Bestand modernisieren statt Abriss und Neubau:

Eigentlich wünschten sich die Bauherren einen Neubau im Bauhausstil, doch das Grundstück und seine Lage sind einfach zu überzeugend. Ein Abriss des grundsoliden 60er-Jahre-Hauses wäre wirtschaftlicher und ökologischer Unfug. Also wird das alte Haus in seinem Stil erhalten und die Grundrisse den heutigen Anprüchen gemäß verändert.

Die Gauben bilden mit dem Anbau im Obergeschoss und den beiden Garagen zwar einen Kontrast zum Bestand, die Materialwahl und Farbgestaltung werden dafür sorgen, dass beide Teile ihren Charakter gleichwertig darstellen. Der Bestand ist in Maurerwerk mit Ziegelfassade erstellt, der Neubauteil wird in Holz konstruiert und soll so auch von außen ablesbar sein.

Zur Zeit ist der Bauantrag eingereicht.

Das Haus ist fertig.

Solarhaus in Ziegel, Holz, Lehm und Glas

Ein modernes Solarhaus ist eine Synthese aus passiver und aktiver Nutzung von Sonnenenergie. Das beginnt beim Erkennen der Himmelsrichtungen, der Verschattungen in den relevanten Höhen und es endet nicht bei der möglichst einfachen und trotzdem besonders effizienten Haustechnik. Dazu gehört auch die Abstimmung der Stärke Wärmedämung mit den besonnten Fensterflächen, den (Wand-)Heizflächen und der Zonierung der Räume, also dem Gebäudeentwurf.

    
Erdgeschoss                             Obergeschoss

Hier war die Aufgabe oben gesagtes in einer modernen Architektur jenseits der falsch verstandenen Entwürfe „im Bauhaus-Stil“ zu realisieren. Der Vorentwurf zeigt ein luxuriöses Einfamilienhaus mit passiver und aktiver Solarnutzung unter Berücksichtung des sommerlichen Wärmeschutzes. Die Grundbaustoffe sind, wie die Überschrift sagt, Ziegel, Holz, Lehm und Glas .

  

Ostansicht / Südansicht / Westansicht

Zum Thema Küchen

Bevor Sie zum Küchenstudio gehen, lesen Sie dieses Buch. Machen Sie sich Ihre Arbeitsabläufe bewusst. Schauen Sie sich selbst zu und stellen fest, was gut und was weniger funktioniert. Im Zweifel ist Ihre Küche, ebenso wenig wie meine, keine Fernsehküche. Aber vielleicht haben Sie zwei kleine Kinder und schon sieht so maches anders aus. Otl Aicher ist viel gelobter Designer. Eine Küche ist eine Werkstatt.

Offenes Wohnen

Offenes Wohnen bietet Großzügigkeit und schöne Raumsituationen. Hier ein Erdgeschoss in hochdämmenden Leichthochlochziegeln mit zweilagigem Lehmputz, Holzdecke mit Einhangziegel für den Schallschutz.

  

Offene Küche im Haus und es ist Freitag, also Fischtag. Heute Abend kommen Gäste. Hier hat Lehmputz Vorteile jenseits von Lüftungsanlagen. Mehr zum Thema in den Lehmbau-FAQs: „Welche Vorteile hat Lehmputz gegenüber den meist gebräuchlichen Gipsputzen?

 

Drei Eigentumswohnungen

Es sollen zwei Erdgeschosswohnungen und ein Penthouse entstehen, das Erdgeschoss in Ziegelmauerwerk, das Dachgeschoss in Steko-Holzmodulbauweise, da so die Statik einfacher ist. Während der Werkplanung wird besonders auf den sommerlichen Wärmeschutz zu achten sein.

Zum Pflichtenheft gehört auch ein solares Heizsystem, dass zu mindestens 90 % ohne zusätzliche Energie auskommt. Daher wird die Dachfläche vollständig für thermische Solarkollektoren reserviert werden. Die Frage des Wärmespeichers wird noch spannend.

  
  

Eine gute Zonierung öffentlicher, halböffentlicher bis privater Bereiche innerhalb der Wohnungen wird mit einer klaren Grundrisstruktur erreicht.

Wiedersehen nach 21 Jahren

Es ist immer erfeulich, wenn man nach langer Zeit an einem seiner geplanten Häuser vorbeikommt und es noch immer (fast) wie neu aussieht. Es hatte mir viel Freude gemacht damals.

  • Baujahr 1995
  • Klarer Grundriss
  • Holzrahmenbau
  • Zellusosedämmung
  • Kostengünstig

PLT 161015 (1) 800

 

Dachausbau in Stil der „Kleinen feinen Häuser“

Wohnraum ist knapp und teuer. Kleine, bezahlbare, zeitgemäße Wohnungen sind rar. Die Aufgabe hier ist es einen Dachraum, der bislang als Speicher genutzt wird so auszubauen, dass trotz des knappen Volumens eine ansehnliche Single-Wohnung entsteht. So einfach der Grundriss auch erscheinen mag, es kommt auf viele kleine, gute  Details an, denn die Wohnung soll ebenso attraktiv wie bezahlbar sein. Auch hier ist die Zonierung von öffentlichem zu privatem Raum planerisch realisiert. Eine Qualität, die all zu häufig missachtet wird.

KLE Pläne 170103 2 1000

KLE Grundriss DG 161116 800

Auch bei einem augenscheinlich einfachen Dachausbau ist eine Baugenehmigung notwendig. Es sind baurechtliche, statische, brandschutz- und energietechnische Maßgaben einzuhalten und nachzuweisen.

„Kleine feine Häuser“ ist ein Thema, das immer aktueller wird.

 

Neubau einer Klavierbauwerkstatt

Derzeit liegt die Bauvoranfrage beim Bauordnungsamt. Im Stil der „Kleinen feinen Häuser“ soll hier eine Werkstatt für einen Klavierbauer entstehen. Die Architektur ist schlicht und zweckmäßig.

WHE Bauvoranfrage EG 160914   WHE Bauvoranfrage OG 160914

Dabei ist u.a. ein gutes Raumklima für die Klaviere zu beachten. Lange Bautrockungszeiten wie bei einem „Massivbau“ sollte es nicht geben. Überhaupt ist es hier besonders sinnvoll Baumaterialien zu verwenden, die einen guten Feuchteausgleich der Raumluft in der Werkstatt und im Verkaufs- und Proberaum garantieren. Natürlich spielt auch die Aktustik eine Rolle. Die Materialien der Wahl sind Holz und Lehm.

BTK Steko Modul 160920

Der Holzbau ist im Sinne einer kurzen Bauzeit und hoher Wirtschaftlichkeit im Steko-Holzbausystem geplant.